Gold ist nicht zum Essen da - Goldrausch und Dollar-Kater

> [”Leben des Brian”]
>
> Es ist unsinnig Gold mit “rough labour” gleichzusetzen.
Absolut richtig.
> Der Preis kommt durch Spekulation zustande.
Warum nur Spekulation? Es ist eher Angebot- und Nachfrage.
Spekulation hat (übrigens völlig zu Unrecht, auch Aasgeier haben in
der Natur einen wichtigen Zweck :-) einen schlechten Ruf, und Gold
hat ja durchaus auch als Material an sich einen Wert, z.B. für
Schmuck und als Bestandteil vieler Produkte.
Wenn Gold z.B. plötzlich eine wichtige Rolle als Bestandteil von
Computerchips neu einnehmen würde, und es würden merkliche Mengen
davon hierfür benötigt werden, dann würde der Goldpreis steigen -
unabhängig davon, das der Einsatz zur Förderung sich dadurch nicht
verändern würde.
Ein zweiter Irrtum ist, das es einen festen Wert für “rough labour”
gibt. Niemand zahlt mir dafür, wenn ich mich beim Waldfegen
kaputtarbeite, gutes Geld kann ich aber mit qualifizierter und wenig
anstrengender Dienstleistung verdienen. Übrigens hat Marx diese für
jeden offensichtliche Beobachtung nie so richtig behandelt, entweder
vergaß er es, oder er selbst wußte um den (scheinbaren) Widerspruch,
der sein ganzes Theoriegebäude (neben vielen anderen) zum Einsturz
bringen kann.

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