Re: Lieber was zu essen … - Drahtlose Kommunikation bringt auch arme…
essen wäre es mit Oasen anlegen. Weniger poppen, dann reicht der
> Lebensraum auch in den Gebieten, in denen keine Wüste ist.
Schon wahr. Was Empfaengnisverhuetung betrifft, wird in Indien eine
Menge gemacht. Nicht sehr erfolgreich, weil nicht mit den
chinesischen
Zwangsmethoden durchgesetzt. Ist der harte chinesische Kurs nun der
Bessere? Ich mags nicht entscheiden. Generell gilt aber, dass
Wohlstand
und Bevoelkerungswachstum invers proportional sind.
> > Das ist eine etwas idealisierte Sichtweise. Die funktioniert nur,
> > weil eben in unseren Breiten das Umfeld hocheffektiv arbeitet und sich ein
> > paar wenige Angehoerige dieser Gesellschaft eine Pseudoinsel der
> > Glueckseligkeit leisten koennen.
> Stimmt schon. Aber braucht man die ganze Technik und den Konsum der
> dem Industriestaatenmensch aufoktrooiert wird wirklich um sich?
Vermutlich eine existenzielle Frage, auch, wenn sie gar nicht so
aussieht. Derzeit verbraten wir mit vollen Haenden nichtregenerative
Ressourcen. Das geht auf alle Faelle nicht gut. Wenn wir diesen
Zustand einfach linear extrapolieren, dann sind in 100 Jahren die
Ameisen die bestimmenden Bewohner dieser Erde.
Gut, wollen wir nicht.
Aber was tun?
a) Sofort zurueck in die Hoehlen kriechen und Baeren jagen
(meinethalben
auch Ameisenbaeren). Nun ja, machbar. Aber nur fuer vielleicht
0,1%
der heute lebenden Weltbevoelkerung. Und die restlichen 99,9%?
Wenn wir nicht mit Variante b) erfolgreich sind, wird diese Frage
ganz zweifellos beantwortet werden. Ich befuerchte aber, auf eine
gar nicht lustige Art und Weise.
b) Wir versuchen einen Status 100%ig regenativer Nutzung aller
Ressourcen (jedenfalls vom Standpunkt der Erde aus gesehen) zu
erreichen. Das ist eine Riesenaufgabe. 99,99% reicht nicht.
Dazu muessen alle verfuegbaren Ressourcen in Forschung und
Entwicklung gesteckt werden. In einer idealen Welt wuerden alle
Bewohner dieser Erde 16 Stunden taeglich schuften, dann in ihre
ungeheizte 10 m**2-Behausung ziehen und jeglichen Ueberschuss
ihrer
Arbeit in die Forschung stecken. Dieses Phantasien gibt es
natuerlich nicht. Wir sind alle Egoisten. Um uns dennoch in die
Gaenge zu bekommen, bedarf es irgendwelcher Anreize. Das mag beim
einen Ruhm sein, beim anderen der Stolz auf irgendein sichtbares
Bauwerk. Wieder andere wollen eben am Abend abhotten.
Das ist nicht ideal. Solange dabei aber ein Ueberschuss
erwirtschaftet
wird, der letztlich die Katastrophe des Ausverkaufs der
nichtregenerativen Ressourcen verhindert, ists aber gut.
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