Essen ist eine Frage der Disziplin und des Geschmacks - Von der allmählichen Verfettung der Mens…

essenich sehe, was sich kleine Kinder heute schon in den Mund
stopfen, kann man den Artikel in zehn Jahren nochmal drucken. Da
werden ständig Bonbons, Kekse oder bunte Kaustangen in den Mund
geschoben.
Essen ist eine Kultur aus Disziplin und Geschmack. Zunächst mal
sollte man *regelmäßig* essen, um das Hungergefühl zu trainieren.
Dann isst man auch weder ausgehungert noch zwischendurch einfach mal
etwas.
Dann sollte man mit *kleinen* Portionen vorlieb nehmen. Denn die
zweite Portion muss schon wieder Mühen kosten, so dass man es sich
überlegt, ob man Hunger oder nur Appetit hat.
Außerdem sollte man *langsam* essen. Denn das Hungergefühl ist oft
langsamer
als der Geschmack. Dazu gehört auch die Vermeidung von
Stress beim Essen wie Fernsehen, Streiten, Arbeiten - überhaupt
Reden. Das kann man alles in Ruhe *nach* dem Essen machen.
Kinder brauchen übrigens Anleitung von Erwachsenen. Denn Kinder
können zwischen Hunger und Appetit noch nicht unterscheiden.
Wenn sie nach Essen krähen und auf die Essenszeiten hingewiesen
werden, lernen sie gleich Disziplin und fallen trotzdem nicht gleich
tot um. Es besteht also keine Notwendigkeit den nächsten Supermarkt
zu stürmen oder tellerweise Dosenfutter heranzuschaffen.
Am Besten ist sowieso eine einfache Regel: Obst in jeder Menge
überall verfügbar und Süßigkeiten nur sehr begrenzt und auf
Nachfrage.
Getrunken werden kann jederzeit ungesüßter Tee oder Apfelschorle (mit
Mineralwasser). Cola, Limo etc. sollte man nur begrenzt vorrätig
halten.
Dann entwickelt sich schnell ein Geschmack auf Gesundes und ein gutes
Verhältnis zum Körper.
Das alles sagt einer, der von sich aus von 101 kg auf 84 kg
herunterkam ohne zu leiden.
F.W.

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