Pessimusmus hilft nicht weiter. - Weltbank verlegt Treffen ins Internet
essengesunden vs. billigen Essen.
Ich behaupte das die Menschen sich nicht zwischen billig und gesund
entscheiden sondern ob sie mit ihrem Essen glücklich sind. Die
meisten Menschen wissen dummerweise nicht _was_ sie da essen. Ob die
Menschen dann billiges Essen noch kaufen ist wohl fordergründig
abhängig vom Gefahrenpotential des billigen Essen.
Zum Demokratieverständnis: Demokratie beinhaltet auch automatisch
das unbedingte und nicht entschränkbare Recht auf abweichende
Meinungen. In einer echten Demokratie müssen die Bürger auch
das Recht haben gegen die Demokratie sein zu dürfen.
Gesellschaftsformen die andere Meinungen verbieten sind automatisch
dadurch keine Demokratie mehr.
Zur Demokratie und persönlichen Bereicherung: Demokratie besagt
absolut gar nichts über Geld aus. Es geht in einer Demokratie um
die Möglichkeit Macht auszuüben.
Wenn wir in einer Situation leben, in der Politiker ihr Amt zur
persönlichen Bereicherung ausüben können, dann ist das
ein Indiz für das Vorliegen einer diktatorischen
Gesellschaftsform. Denn eine der Grundbedingungen der Demokratie ist
das Repräsentaten des Demokratie (also der Politiker)
überwacht und kontrolliert werden dürfen. Wenn sich Politiker
dem entziehen wollen und anfangen das Volk zu überwachen, dann
haben wir es ganz sicher nicht mehr mit demokratischen
Verhältnissen zu tun.
Zum Schluss: Die Möglichkeit des Konsums ist eines der
Haupttriebfedern für wirtschaftliche und gesellschaftliche
Weiterentwicklung. Die Menschen in der DDR haben 1989 deswegen die
Demokratie gewählt, weil sie dort besser konsumieren können.
Nochmal: Demokratie ist die Möglichkeit nach dem eigenen Willen
wählen zu können. Mit wählen meine ich dabei nicht
Politiker (die sind nur Mittel zum Zweck) sondern Gesetze die den
Menschen ein Leben ermöglichen wie es ihnen gefällt.
Mfg