Re: Frage: Warum ist der Vegetarier vegetarier? - Schnitzel aus dem Labor
essenDann hast du entweder meine Formel nicht verstanden oder nen Stock im
> > Arsch.
>
> Frage: “Warum sind vegetarische Gerichte eintöniger als
> fleischhaltige?”
(Die Frage hast du so nicht gestellt. Deine Frage war: “Inwiefern
eintönigeres Essen?”, bezogen auf meine - nebenbei bemerkt bewusst
polemisierende - Aussage, dass der Musterneuvegetarier sich auf
eintönigeres Essen einzustellen hat.)
> Antwort (1): “Ich kann Gerichte aus n-Zutaten (fleischhaltig)
> zubereiten oder Gerichte aus (n-f)-Zutaten (vegetarisch).”
(Das ist kein Zitat, sondern schon eine Interpretation.)
> Antwort (2): “Fleischesser können beide Sorten Essen zu sich nehmen.
> Also lecker Fleischgerichte und lecker vegetarische”.
> Antwort (1) passt zur Frage, kann ich aber nicht wirklich
> nachvollziehen, weil vegetarische und fleischhaltige Küche sich eben
> nicht nur durch die Ab-/Anwesenheit von Fleich unterscheiden.
Dem Nebensatz stimme ich zu, aber da du die Formel falsch
interpretiert hast, ziehst du die falschen Schlüsse: Ich kann
vegetarische UND “klassische Fleischgerichte” essen. Ein Vegetarier
kann nur vegetarische (oder klassische Fleischgerichte ohne Fleisch -
ziemlich langweilig) essen. Manche Menschen würden vegetarische
Gerichte ablehnen. Du siehst: Ich kann mich aus beiden Teilmengen
bedienen und habe somit die größte Auswahl.
> Antwort (2) ist eine *ganz* andere Aussage, die für sich betrachtet
> stimmt, aber weder was mit der Frage noch mit der Formel zu tun
> haben.
Nein, die Aussage folgt aus der Formel und sie beantwortet auch die
Frage: Ist vegetarisches Essen eintöniger als nicht vegetarisches?
Antwort: Ja, aber.
> Die richtige Formel für (2) wäre:
>
> Menge aller fleischhaltigen Gerichte: f
> Menge aller vegetarischen Gerichte: v
> Menge aller Gerichte für “Allesfresser”: v f
> Menger aller Gerichte für Vegetarier: v
>
> Wie du siehst, kommt das Wort “Zutaten” hier nicht vor.
Aber in Essen kommen Zutaten vor
> Auch wird
> nicht erklärt, warum ein Gericht aus der Menge v eintöniger sein
> sollte als eines aus der Menge f.
Wie du, wenn du deinen Blick ein paar Zeilen nach oben wendest,
feststellen wirst, ging es hier auch nie um einzelne Gerichte,
sondern um Essen insgesamt.
> Grüße
> vom Michael
>
> PS: nein, kein Stock im Arsch
Na, gut, dass du’s sagst ![]()