Mittagessen als Protestakt?
Wenn also Mütter ( oder Väter ) Zeit und Gelegenheit haben passend
zur Mittags-Schulpause fast-fodde einzukauen und en Kindern zu
bringen, dann hätten sie auch die Möglichkeit ein frischgekochtes der
FAMILIENTRADTION entpsrechendes warm im “Henkelmann” zu bringen.
Ich glaube, das ist gar nicht so sehr der Punkt dieser Zaun-Aktion
gewesen. Ich denke, das war ein reiner Protest-Akt, um Oliver & Co.
zu zeigen, dass es so nicht funktioniert und dass man lieber weiter
ungesund isst, als für gesundes Essen horrende Preise zahlen zu
müssen. Ein weiterer Protestakt ist in der Sozialarbeit Referate online
zu finden. Ich glaube nicht, dass diese Mütter auch auf die Barrikaden
gegangen wären, hätten sie pro Essen nur 3 Euro zahlen müssen und
wären die Kinder über Freiwilligkeit und eventuell einen ergänzenden
Ernährungsunterricht an gesundes Essen herangeführt worden. In
Deutschland gibt es in alternativen Schule z.B. Projekte, bei denen
die Kinder ihr Schulessen selber mit zubereiten dürfen.
Eine gute Idee reicht eben noch lange nicht, um etwas zu verändern.
Man muss die Menschen davon überzeugen, dass sie tatsächlich gut ist
und ihnen Vorteile bringt (besseres Wohlbefinden, höhere
Attraktivität, bessere Gesundheit und das möglichst
geldbeutelschonend). Überzeugen, nicht überrumpeln.